Generationen gemeinsam sicher: Projekttage zu Geld und Betrug
Die Anmeldung zu den Projekttagen ist ab sofort möglich. Klicken Sie hier oder auf den Button unten.
Warum diese Projekttage?
Online Bezahlen, digitale Kommunikation und neue Betrugsmaschen gehören längst zum Alltag junger Menschen. Jedoch oft ohne ausreichend Erfahrung, um Risiken richtig einzuschätzen. Gleichzeitig verfügen ältere Generationen über wertvolle Lebens- und Erfahrungsschätze - und sind dennoch häufig Ziel von Betrug. Dieses Projekt bringt Generationen zusammen, schafft Bewusstsein für sicheres Bezahlen, hilft Betrugsmaschen zu erkennen und stärkt den gegenseitigen Austausch.
Das erwartet Ihre Klasse:
• Zwei abwechslungsreiche Projekttage
• Praxisnahe Inhalte zu Geld, Bezahlen & Betrug
• Generationenübergreifendes Lernen mit echtem Mehrwert
• Kostenlose Durchführung vor Ort in allen Bundesländern
• Didaktisch aufbereitete Materialien für Lehrkräfte vor Projektbeginn
Die beiden Tage können in allen Bundesländern und Bezirken stattfinden und werden vor Ort von den Sicherheitskoordinator:innen der Polizei (in Wien: Grätzlpolizei) und den Pädagog:innen der Schulklassen abgehalten. Das Angebot richtet sich an Schüler:innen der Oberstufe (ab der 5. Klasse AHS bzw. der 1. Klasse BHS/BMS) sowie an Berufsschulen.
Das Projekt ist eine Kooperation von OeNB Finanzbildung und dem Bundesministerium für Inneres (GEMEINSAM.SICHER).
Jetzt anmelden und Generationen gemeinsam sicher machen:
- Die Anmeldung zu den Projekttagen erfolgt immer hier auf der Website der OeNB Finanzbildung. Unabhängig davon, ob Sie als Lehrkraft oder Einrichtung bereits mit der Polizei gesprochen haben.
- Die Termine werden immer von den lokalen Polizist:innen koordiniert. Wenn Sie sich ohne vorheriges Gespräch anmelden, wird sich die Polizei bei Ihnen wegen einer Terminvereinbarung melden.
Alle Informationen auf einen Blick
Vorbereitung für die Lehrkraft
Damit die beiden Projekttage reibungslos verlaufen, finden Sie als Lehrkraft hier alle wichtigen Schritte für Ihre Vorbereitung. Die folgenden Inhalte unterstützen Sie dabei, Ihre Schüler:innen vorzubereiten und die Projekttage didaktisch zu begleiten.
- Eingangsvoraussetzungen der Klasse: Vor dem ersten Tag ist empfehlenswert, die Kenntnisse Ihrer Schüler:innen zu überprüfen. So können Sie sicherstellen, dass alle Lernenden mit einem vergleichbaren Wissensstand in die Projekttage gehen. Nutzen Sie dazu gern das Lernportal für Schüler:innen.
- Ablauf der Projekttage: Für Informationen zum Ablauf der Projekttage finden Sie untenstehend die didaktische Planung für die beiden Tage. Bitte sehen Sie sich diese vor der Durchführung an.
Klicken Sie hier für den Download des didaktischen Konzepts.
Vorbereitung für die Schulklasse
Schüler:innen können sich vor dem ersten Tag auf das Projekt vorbereiten. Damit wird sichergestellt, dass alle Lernenden mit ähnlichen Eingangsvoraussetzungen starten.
Klicken Sie hier, um zum Lernportal für Schüler:innen zu gelangen.
Tag 1 (in der Schule)
Zeitraum: Ein Schultag bzw. fünf Unterrichtseinheiten (können getrennt werden)
Beteiligte: Schulklasse, Lehrkraft, Polizei
Inhalte:
- Einführung in das Projekt: Zum Start des ersten Tages wird das Projekt vorgestellt. Dazu werden ein Video über den Ablauf der beiden Tage und eine PowerPoint-Präsentation genutzt.
- Präsentation der Polizei und persönliche Erfahrungen zu Bezahlen und Betrug: Die Polizei stellt an dieser Stelle die Idee des Community Policing vor. Im Anschluss werden spielerisch bzw. über Story-Telling Vorwissen und persönliche Erfahrungen der Klasse eingebunden.
- Sicheres Bezahlen: Im nächsten Block wird das Thema "sicher bezahlen", vor allem im virtuellen Raum, behandelt. Im Mittelpunkt stehen gängige Bezahlformen, deren Vorteile und worauf es zu achten gilt. Mit Fallbeispielen wird das Wissen vertieft. Dazu steht eine Präsentation zur Verfügung.
- Erstellung von Plakaten: Zur Vorbereitung auf Tag 2 erstellen die Schüler:innen Plakate zu ausgewählten Betrugsmaschen. Diese werden am zweiten Projekttag mit in die Einrichtung genommen und dienen dort als Grundlage für die Wissensvermittlung an die Bewohner:innen. Die notwendigen Informationen für die Schulklasse sind auf Arbeitsblättern zu finden.
Klicken Sie hier für den Download des Unterrichtspakets von Tag 1.
Tag 2 (in der Einrichtung)
Zeitraum: Ein Schultag bzw. ein Vormittag
Beteiligte: Schulklasse, Lehrkraft, Polizei, Senior:innen
Inhalte:
- Einführung in das Projekt: Zum Start des zweiten Tages werden den Bewohner:innen das Projekt, der Ablauf und die Idee des Community Policing vorgestellt. Gleichzeitig hat die Schulklasse - bestenfalls räumlich von den Bewohner:innen getrennt - die Möglichkeit, sich auf die Präsentation ihrer Plakate vorzubereiten. Alternativ können die Schüler:innen auch später, aber rechtzeitig zur Präsentation ihrer Plakate, anreisen.
- Präsentation der Plakate: Die Schulklasse stellt mit Hilfe ihrer Plakate unterschiedliche Betrugsmaschen vor.
- Austausch von persönlichen Erfahrungen: Schüler:innen und Bewohner:innen tauschen sich über persönliche Erfahrungen zu den Themen sicher bezahlen und Betrugsmaschen aus. Die Schüler:innen greifen dabei auf ihre Erarbeitungen von Tag 1 zurück.
- Fallbeispiele zu Betrugsmaschen: Um das Wissen zu vertiefen und anzuwenden, arbeiten Schulklasse und Bewohner:innen zum Abschluss des zweiten Tages gemeinsam an Fallbeispielen. Dabei werden mögliche Betrugsfälle skizziert und erarbeitet, wie man überlegt darauf reagiert. Die Lösungen werden mit der Polizei besprochen und bestätigt, ergänzt oder korrigiert.
Klicken Sie hier für den Download des Unterrichtspakets von Tag 2.
Die Phishing-Simulation, die von Forscher:innen der OeNB und der Uni Wien durchgeführt wird, ermöglicht Schüler:innen eine lebensnahe Auseinandersetzung mit dem Thema Onlinebetrug.
Schüler:innen, die sich zur Simulation anmelden, erhalten über mehrere Wochen vom Forschungsteam versandte E-Mails und SMS, die authentischen Phishing-Nachrichten ähneln. Die Forscher:innen messen, wie häufig Teilnehmer:innen z.B. auf Links in der mutmaßlichen Phishing-Nachricht klicken.
Die Teilnahme an der Simulation ist zusätzlich zu den Projekttagen, aber auch ohne Teilnahme an den Projekttagen möglich. Zur Simulation dürfen sehr gerne auch jene Klassen eingeladen werden, die nicht am Workshop teilnehmen.
Durch eine Analyse des Klickverhaltens der Teilnehmer:innen können die Forscher:innen untersuchen, ob der Workshop der Grätzlpolizei zu einem Rückgang im Klickverhalten führt und ob die Phishing-Simulation selbst Lerneffekte bringt. Zusätzlich haben die Schüler:innen die Möglichkeit, an einer Abschlussbefragung teilzunehmen und ihr Klickverhalten zu erklären.
Die Teilnahme an der Simulation ist vollkommen freiwillig für Schüler:innen. Die vom Forschungsteam versandten E-Mails und SMS sind selbstverständlich vollkommen unbedenklich und stellen kein Risiko dar. Schüler:innen werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie dennoch nicht (z.B. zum Spaß) darauf klicken sollten, da es sich immer auch um eine reale Phishing-Nachricht handeln könnte.
Auch Lehrkräfte sind zur Teilnahme an der Phishing-Simulation herzlich eingeladen.
Die Phishing-Simulation als interaktives Forschungsprojekt ist derzeit von folgenden Bildungsdirektionen genehmigt: Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg, Wien; noch in Begutachtung: Niederösterreich, Tirol
Das Mindestalter für die Teilnahme beträgt 14 Jahre.
Geschätzter Zeitaufwand in der Klasse: 10 Minuten (Infovideo, kurze Besprechung/Fragen sammeln/klären, Selbstanmeldung durch Schüler:innen)
Der Anmeldelink wird demnächst hier aufrufbar sein.